Was ist Softair?

Airsoft/Softair wurde in Japan erfunden und ist von dort aus nach Amerika und Europa gekommen. In vielen Ländern, wie beispielsweise in Japan, England oder Amerika ist Airsoft eine anerkannte Sportart und es treffen sich regelmäßig Hunderte Spieler zu Turnieren. In Österreich überwiegen zur Zeit leider noch Vorurteile, zu groß ist die Unwissenheit und Skepsis diesem Sport gegenüber.

Die Idee von Airsoft besteht darin, ein spannendes Strategiespiel zu erleben und durch Taktik, Geduld, Reaktion und Einfallsreichtum das Spiel zu gewinnen. Es wird meist in zwei oder mehr Teams gespielt, wodurch auch Koordination eine sehr wichtige Rolle spielt. Die Kritik, dass es bei diesem Sport um reines „Geballer" gehe, ist daher unbegründet, da sehr viel mitgedacht werden muss und die Betätigung des Abzugs nicht immer die beste Lösung ist. Selten besteht das Ziel eines Szenarios darin das gegnerische Team auszuschalten, sondern viel eher im Erobern einer Flagge oder beispielsweise im Verteidigen eines gewissen Gebietes. Beim Erfinden von Szenarien sind den Organisatoren und Spielern alle Freiheiten gelassen, solange das Spielen Spaß macht.

Bei den Sportgeräten handelt es sich um sogenannte Airsoftwaffen (auch Softguns genannt), welche meist optische Nachbauten von realen Waffen sind. Bei den gängigen Airsoftwaffen werden mittels Luft- oder Gasdruck Kunststoff- oder Steinmehl Kugeln (BB’s) mit einen Durchmesser von 6mm (neuerdings auch 8mm) verschossen. Der Umbau zum Abfeuern echter Munition ist natürlich nicht möglich und würde von uns auch ausnahmslos zur Anzeige gebracht werden.

Airsoft wird leider von manchen Leuten als gewaltverherrlichend oder paramilitärisch verkannt, obwohl dies absolut nichts mit unseren Motivationen zu tun hat, mit denen wir in diesen Sport gehen. Das Hauptproblem besteht darin, dass die meisten Leute von diesem Sport noch nie etwas gehört haben und nur über die oft oberflächliche Darstellungsweise mancher Medien informiert werden. Es fehlt dann meist das Interesse sich mit dem Thema von allen Seiten zu beschäftigen und es wird nur gesehen, was gesehen werden will.

Oft kommt die Frage, ob dieser Sport nicht gefährlich sei, da mit einer Art Luftdruckwaffe direkt auf andere Spieler geschossen werden würde. In der Tat stellen Airsoftwaffen eine gewisse Gefahr dar, jedoch nur bei unsachgemäßer oder fahrlässiger Handhabung und/oder unter Missachtung der strengen Sicherheitsbestimmungen. Grundsätzlich können durch die vom deutschen Waffengesetz zu Spielen zugelassenen Airsoftwaffen kaum Verletzungen entstehen, da die maximale Mündungsenergie der Sportgeräte streng überwacht wird und sogar wesentlich niedriger ist als in den meisten anderen Ländern. Den Spielern wird empfohlen, lange feste Kleidung, Handschuhe, etc. zu tragen, um das sowieso schon kleine Verletzungsrisiko zu minimieren. Die einzig kritischen Stellen sind die Augen und die Ohren, welche jedoch durch entsprechende Schutzmaßnahmen (Full Face Maske oder Schutzbrille und Sturmhaube) geschützt werden. Das Tragen einer Schutzbrille ist bei allen Veranstaltungen ausnahmslos Pflicht, wodurch das Hauptrisiko einer Augenverletzung gänzlich gebannt wird.

Das Risiko sich bei Airsoft zu verletzen ist wesentlich geringer als bei anderen Sportarten, da es zu keinem direkten Kontakt zwischen den Spielern kommt. Natürlich kann es so, wie bei jedem anderen Sport auch vorkommen, dass ein Spieler stolpert und sich dabei verletzt, was jedoch nicht spezifisch für unseren Sport ist.

Wir wollen noch einmal darauf hinweisen, dass Airsoft nichts mit einer ethischen oder ideologischen Gesinnung zu tun hat. Das ASTP vertritt so wie jeder andere Airsoft Sportverein weder politische noch sonstige globalen Ziele. Es handelt sich bei uns lediglich um die wertneutrale Ausübung des Sportes Airsoft. Leute schließen leider oft vorschnell vom Erscheinungsbild auf die Leute die hinter Schutzbrille, Tarnanzug und Spielzeug-Waffe stecken. Ein häufiger Kritikpunkt ist, dass Airsoftspieler aufgrund der Kleidung rechtsextrem oder paramilitärisch wirken. Wenn Menschen Tarnanzüge sehen, assoziieren sie diese automatisch mit Krieg, Tod und Leid. Tarnanzügen werden von Airsoftspielern aus dem gleichen Gründen geschätzt, weswegen sie auch beim Militär in Verwendung sind – sie sind äußerst robust, haben unzählige Taschen und sie machen den Träger bei Spielen im Freien nicht so leicht erkennbar, da seine Konturen mit dem Hintergrund verschmelzen.  

 


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